Viele Hausbesitzer in der Sanierungswelle machen die Reihenfolge falsch: Sie investieren in teure Solaranlagen oder Solarthermieanlagen, bevor sie die Gebäudehülle dämmen. Das ist unwirtschaftlich.
Der Grund ist einfach: Wenn ein Haus nicht gedämmt ist, verliert es kontinuierlich Wärme. Eine PV-Anlage kann diesen Wärmeverlust nicht kompensieren. Das Effizienzpotenzial wird damit systematisch verschenkt.
Der richtige Ablauf ist anders: Erst die Gebäudehülle sanieren und Wärmedämmung installieren, dann Solaranlagen nachrüsten. So arbeiten beide Massnahmen effizient zusammen. Ein gedämmtes Gebäude braucht weniger Wärmeenergie — eine Solaranlage kann dann gezielt den Restbedarf decken.
Für Malerbetriebe und Sanierungsfachleute ist das eine zentrale Beratungsfrage: Hausbesitzer sollten wissen, dass Dämmmassnahmen an Dach, Fassade und Kellern wirtschaftlicher vorgezogen werden sollten. Nur so nutzen teure Solarinvestitionen ihr volles Potenzial.
